
Historischer Stadtrundgang
Das Karlsruher Schloß wurde 1715 als Residenz des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden- Durlach
errichtet. Baumeister des teilweise aus Holz errichteten Gebäudes war der Ingenieur- Leutnant
Jakob Friedrich von Batzendorf. Das Schloß, das 1746 ebenso wie die Stadt grundlegend saniert
werden mußte und bei dieser Gelegenheit vollständig aus Stein gebaut wurde, diente 200 Jahre
als Regierungssitz des badischen Herrscherhauses. Im dritten Viertel des 18. Jahrhunderts wurde
es grundlegend umgebaut und im Inneren mehrfach verändert und neu möbliert. 1849 wurde Großherzog
Leopold von badischen Revolutionären aus dem Schloß vertrieben, endgültig verließ es die
großherzogliche Familie mit dem Ende der Monarchie im November 1918. 1921 wurden in der
ehemaligen Residenz die Sammlungen für Altertums- und Völkerkunde und die Bestände des
Kunstgewerbemuseums als Badisches Landesmuseum zusammengeführt. Im September 1944 wurde
das Karlsruher Schloß durch Bombenangriffe total zerstört. Beim Wiederaufbau wurden den
neuesten museumstechnischen Bedingungen entsprechende Säle gestaltet.
Das Karlsruher Schloß

Das Karlsruher Schloß heute
Das Karlsruher Schloß, zerstört im 2. Weltkrieg
Das Karlsruher Schloß
Der Schloßgarten

Stadt Karlsruhe, 26.10.1998, Medienbüro BS/pf